Der Baumdetektiv

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Produktinformationen "Der Baumdetektiv"


Schon im 1. und 2. Schuljahr nennen die RL das Vertrautwerden mit Erscheinungsbildern, Lebensbedingungen und Bedeutungen von Pflanzen als einen Aufgabenschwerpunkt im Sachunterricht. Im 3. und 4. Schuljahr soll das Thema weiter erarbeitet werden.

Alle Kinder kennen Bäume aus ihrer Umwelt und haben die Möglichkeit, sie zu betrachten und ihre Blätter, Blüten und Früchte zu sammeln. Für Beobachtungen und Untersuchungen sind sie jedem Schüler leicht zugänglich. Zum Einüben naturwissenschaftlicher Verfahren wie Beobachten, Vergleichen, Unterscheiden und Klassifizieren sind Bäume also besonders geeignet. „Der Baumdetektiv“ bietet den Kindern die Möglichkeit, sich am Beispiel von 13 Laub- und 4 Nadelbäumen in die oben aufgezählten naturwissenschaftlichen Verfahrensweisen der Pflanzenbestimmung systematisch einzuarbeiten. Da zumindest einige der 17 Baum arten in der Umgebung jedes Schülers anzutreffen sind, können die Kinder ihre Arbeit mit dem Material durch konkrete Erfahrungen ergänzen.

Dabei arbeiten sie methodisch wie Detektive.

Steckbriefartig werden Blätter, Blüten und Früchte der verschiedenen Bäume beschrieben und mit Hilfe der 3 Bestimmungskarten gesucht. Die gefundenen Bildkarten werden dann ihrer Steckbriefkarte mit Abbildung vom Baumsilhouette, Stamm und Rindenstruktur zugeordnet. In einem ebenfalls auf der Steckbriefkarte abgedruckten Sachtext erhalten die Schüler zusätzliche Informationen, z.B. über Größe, Lebensalter, wirtschaftliche oder medizinische Nutzung, aber auch über mythische Bedeutung und Geschichte der verschiedenen Bäume.

Bei der Arbeit als „Baumdetektiv“ sind die Schüler zunächst auf eine genaue, systematische Einführung in die Arbeitsweise und auf häufigere Hilfe durch den Lehrer angewiesen, bis sie mit der Methodik der Bestimmung vertraut sind und dann selbstständig weiterarbeiten können. In schwierigen Fällen können die Abbildungen von Blatt, Blüte(n) und Frucht mit den Kontrollzahlen auf den Kartenrückseiten verglichen und richtig zugeordnet werden. Diese Zahlen ermöglichen auch die Selbstkontrolle.

Die notwendigen Fachbegriffe und Symbole werden auf den Bestimmungskarten erklärt. Systematik und Fachtermini entsprechen den in den gängigen Bestimmungsbüchern verwendeten.


Konzipiert für Werkstatt- und Projektarbeit, individuelle Förderung, themenorientierten Fachunterricht, alle offenen Unterrichtsformen und Montessori-Freiarbeit.

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In der Freien Arbeit:

  1. Die 17 Steckbriefkarten werden auf einen Stapel gelegt. Die Abbildungen der Blätter, Blüten und Früchte werden in 3 Gruppen sortiert und in Reihen ausgelegt.
  2. Die erste Steckbriefkarte wird ausgelegt und vom Schüler genau gelesen. Die passenden Bilder von Blatt, Blüte(n) und Frucht werden gesucht und in die drei oberen Felder der Steckbriefkarte über die Beschreibungen gelegt. Nur wenn alle beschreibenden Merkmale auf die Abbildung zutreffen, ist sie richtig zugeordnet worden. Die richtige Zuordnung der Bildkarten kann der Schüler anhand der Zahlen auf den Kartenrückseiten und der Steckbriefkarte überprüfen.
  3. Die Schüler können einzelne oder alle Steckbriefe auf das beiliegende Arbeitsblatt (Kopiervorlage) abschreiben und die Abbildungen von Blatt, Blüte(n) und Frucht (Kopiervorlage) in die vorgesehenen Felder einkleben und nach der Vorlage anmalen (am besten mit Buntstiften). So erhalten die Schüler ein eigenes kleines Baumbestimmungsbuch.
  4. Mit Hilfe der Bestimmungskarten können die Schüler Blätter und, je nach Jahreszeit, auch Blüten von weiteren Bäumen bestimmen. Sie können sie pressen, auf das Arbeitsblatt kleben und die Bestimmungsmerkmale in die entsprechenden Steckbrieffelder eintragen. Die Früchte der Bäume können sie versuchen abzuzeichnen.

 

Andere Einsatzmöglichkeiten:

  1. Im Fachunterricht kann mit dem „Baumdetektiv“ bei Kindern differenziert werden, die vom Lernen im Klassenverband unterfordert sind oder schneller mit ihrer Arbeit fertig geworden sind.
  2. Partnerarbeit: Ein Kind liest nacheinander die Bestimmungsmerkmale von Blatt, Blüte(n) und Frucht vor, das andere muss jeweils die beschriebene Bildkarte herausfinden (selbstständige Fehlerkontrolle mit Hilfe der Zahlen).
  3. Bei schwächeren Schülern wird nicht mit allen 17 Steckbriefkarten gearbeitet. Der Lehrer wählt eine angemessene Anzahl aus, die sich in ihren Merkmalen stark unterscheiden.

 


Das Material besteht aus:

  • 17 "Steckbrief"-Karten (DIN A5)
  • 51 Bildkarten (4 x 4)
  • 3 Bestimmungskarten (DIN A5)
  • 1 Kopiervorlage für ein Arbeitsblatt zum Ausschneiden (2-seitig)
  • 1 Kopiervorlage für ein Arbeitsblatt zum Abschreiben und Bestimmen
  • Lehrerhandreichung
  • 360 g Karton, beidseitig kaschiert
  • Selbstkontrolle durch Nummerierung der zusammengehörigen Karten

 

Enthaltene Bäume:

  • Robinie
  • Bergulme
  • Eiche
  • Erle
  • Kastanie
  • Linde
  • Rotbuche
  • Eberesche
  • Schwarzpappel
  • Platane
  • Silberweide
  • Weißtanne
  • Lärche
  • Kiefer
  • Fichte

 

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